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Switch – Feste Verbindungen eingehen

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Wird im Computerjargon vom Switch gesprochen, so ist nicht die Filmkomödie von Blake Edwards gemeint. Allerdings fühlen sich unerfahrene Nutzer angesichts von Computerfragen ebenso desorientiert wie der Filmheld in der weiblichen Welt. Doch nur Mut, denn in der Computertechnik klingt alles meist komplexer als sie für den praktischen Heimbedarf ist.

Was ist ein Switch?

Ein Switch ist lapidar gesagt eine Mehrfachsteckdose, um mehrere Computer in einem Netwerk miteinander zu verbinden. Diese quadratische Box ist clever und kann zugleich Daten senden und empfangen und unterscheiden, woher Informationen kommen und wohin diese gehen sollen. Und wofür braucht der Computerlaie einen Switch? Beispielsweise für den Familienfrieden. Mutter, Vater und Sohn möchten gleichzeitig eine stabile Internetverbindung nutzen und an den Router angeschlossen werden. Der Kleine möchte einen Film von Vaters Festplatte schauen, dieser hat jedoch mal wieder Büroarbeit zu erledigen. Mit einem Switch wird ein familiäres Netzwerk eingerichtet. Nun können alle parallel problemlos das Internet nutzen und der Sohnemann den freigegebenen Film auf Papas Computer ungestört im Kinderzimmer verfolgen. Einen Switch ist leichter installiert als ein neumodisches Küchengerät.

Zubehör

Kaufen Sie am besten die so genannten Twisted Pair Kabel in passender Länge gleich mit dazu – auspacken, anschließen, Kabel in die freien Ports und los geht es. Das Konfigurieren übernimmt die kleine Box meist selbst. Einen Switch bekommt man schon unter 10 Euro, doch sollte vorausschauend ein Gerät mit mehreren Ports gekauft und beim Wunsch nach zügigem Datenverkehr ein Fast Ethernet-Switch gewählt werden. Denn ist das Gerät erstmal da, werden schnell weitere Wünsche geweckt. Keine Angst vor der Stromrechnung, die Box ist auch im Dauerbetrieb sparsam im Verbrauch. Dank der oft mitgelieferten Wandhalterung für den Switch und einem Paket Kabelschellen ist die geordnete Ansicht im heimischen Domizil schnell wieder hergestellt und der heimische Computerfrieden ist garantiert, bis zur ersten innerfamiliären LAN-Party an einem verregneten Novembertag.

Foto: Eimantas Buzas – Fotolia

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