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Beamer – mehr als nur ein Bild an der Wand …
Beamer sind Projektoren, mit denen man beispielweise Filme oder Bilder aus einem visuellen Ausgabegerät in extremer Vergrößerung auf eine Leinwand projiziert. Das Ausgabegerät ist in den meisten Fällen ein Computer, aber es kann auch ein DVD-Player oder ein Videorekorder sein. Man kann Beamer in sehr unterschiedlichen Formen und Größen erwerben – je nach gewünschtem Verwendungszweck. Es gibt sehr kleine und handliche Geräte, die man gut transportieren kann und große Hochleistungsprojektoren für den stationären Betrieb.
Unterschiede im Preis und in der Ausstattung
Natürlich unterscheiden sich die Geräte sehr stark sowohl in der Ausstattung als auch im Preis. Generell werden Beamer nach dem verwendeten Projektionsverfahren in LCD-, DLP- und LED-Beamer klassifiziert. LCD-Beamer könnte man technisch mit Diaprojektoren vergleichen, aber anstelle des Dias verwendet der LCD-Beamer kleine transparente Flüssigkristallelemente. DLP-Projektoren (DLP steht für Digital Light Processing) nutzen integrierte Schaltkreise. Auf jedem dieser Schaltkreise ist ein sehr kleiner Spiegel angebracht, der mittels elektrischer Impulse gekippt wird. Steuert man diese Kippspiegel sehr präzise an, so wird das Licht in der Richtung der Projektionsoptik geleitet oder auch abgelenkt, so wird letztlich ein Bild und damit der sog. Bildpunkt erzeugt. Die Helligkeit kann mittels Pulsieren variiert werden. -Projektoren setzen als Lichtquelle LEDs ein, ansonsten funktioniert alles entsprechend den DLP-Projektoren. Von großer Bedeutung für die verschiedenen Anwendungszwecke ist das Kontrastverhältnis, aber auch die Helligkeit ist wichtig – gerade bei größerem Projektionsabstand oder einer sehr großen Leinwand, auf der nachher trotzdem jeder Betrachter ein scharfes Bild sehen soll.
Funktionsweise eines Beamers
Der größte Teil der zugeführten elektrischen Energie wird durch die Leuchtmittel in Wärme umsetzt, daher muss mit steigender Helligkeit gleichzeitig viel mehr Wärme abgeführt werden, meist erfolgt dies mittels Lüftern. Deshalb haben einige Modelle einen speziellen Modus, bei dem die Helligkeit verringert werden kann und die Lüfter daher langsamer drehen. Das wirkt sich nicht nur günstig die Lautstärke aus, sondern spart Strom und verlängert die Lebensdauer der Lampe. Die Auflösung der Beamer ist meist proportional dem Preis und auch vom verwendeten Bildformat (16:9 oder 4:3) abhängig. Preisgünstige LCD-Geräte liegen bei 4:3-Format meist nicht über 640 x 480 Bildpunkten, das Maximum wird bei 1024 x 768 Bildpunkten erreicht. Im 16:9 – Format sind zwar Auflösungen sogar bis 1920 x 1080 Pixel erreichbar, aber der hierfür zu kalkulierende Preis liegt jenseits der für die erreichte Qualität sinnvollen Grenze. Auch das Projektionsverhältnis ist von großer Bedeutung – es definiert Verhältnis des Projektionsabstands zur Bildbreite und ist vom verwendeten Objektiv abhängig.
Technische Feinheiten
Häufig entstehen gerade bei sehr großen Projektionen schwarze Balken und die Bildqualität ist nicht optimal, denn viele Filme und Übertragungen, die via Kabel oder Satellit übertragen werden, werden im nahezu quadratischen 4:3-Format empfangen. Bei Pay-TV-Sendern und auch auf käuflichen DVDs wird allerdings oft das auch im Kino verwendete 16:9-Format benutzt, das deutlich breiter ist als hoch. Wer jetzt Filme in beiden Formaten ansehen möchte, benötigt einen Beamer mit Format-Umschaltung und muss nun mit den eventuell auftretenden schwarzen Balken oder auch einer schlechteren Bildqualität leben. Die meisten Beamer bieten mittlerweile akzeptable Ergebnisse, wobei allerdings auch hier höherwertige Geräte, die i. d. R. teurer sind, mehr Bildpunkte aufweisen und daher auch das bessere Bild liefern. Gerade für HDTV, das neue hochauflösende Fernsehsystem, sind diese Beamer besonders gut geeignet. Die richtige Büroeinrichtung planen und den passenden Beamer finden.











